Vollgas mit der Vollkasko
Die Vollkaskoversicherung ist der umfangreichste Tarif, den Autofahrer für ihre Versicherung abschließen können. Die Vollkasko ist nicht exklusiv für Neuwagen-Fahrer doch hauptsächlich auf diese Zielgruppe zugeschnitten. Ob ein 20 jähriger Golf für 1.500 Euro eine Vollkaskoversicherung benötigt, kann wohl nicht ganz geklärt werden. Bei einem neuen BMW X6 ist die Antwort jedoch eindeutig. Dabei sollten sich Verbraucher zunächst die wichtigsten Vor- und Nachteile einer Vollkaskoversicherung näher ansehen.
Grundsätzlich gibt es nur einen nennenswerten Nachteil bei der Vollkaskoversicherung und dieser kann noch nicht einmal wirklich als Nachteil sondern einfach als Missverständnis bezeichnet werden. Grundsätzlich handelt es sich bei der Vollkaskoversicherung um eine Assekuranz, die eine große Zahl an unterschiedlichen Bereichen des täglichen Lebens absichert. Angefangen von der Fahrerflucht Dritter bis hin zu Natuereignissen und anderweitigen Katastrophen, sind Fahrzeugehalter auf der sicheren Seite.
Dabei sollten Versicherungsnehmer die Vollkaskoversicherung nicht mit einem Freibrief verwechseln. Grundsätzlich zahlt die Versicherung nicht wenn der Versicherungsnehmer vorsätzlich gehandelt hat. Darüber hinaus greift die Versicherung auch dann nicht, wenn der Versicherungsnehmer Alkohol am Steuer konsumiert hat bzw. alkoholisiert ins Fahrzeug gestiegen ist. In einem solchen Fall müssen Versicherungsnehmer mit Leistungskürzung rechnen. Schließlich weisen die meisten Versicherer vor Abschluss der Kfz Versicherung ausdrücklich auf diesen Umstand hin. Es liegt also auch dem Versicherungsnehmer diese Pflichten als Vertragspartner auch einzuhalten.
Trotz dieser Hinweise gilt die Vollkaskoversicherung noch immer als der optimale Schutz schlechthin. Schließlich bietet sie deutlich mehr Leistung als die Kfz-Haftpflichtversicherung oder die Teilkaskoversicherung, die beide gerade für Neuwagenfahrer nicht gerade ausreichend sind. Doch was bietet die Vollkaskoversicherung und was hat die Vollkasko, was die Teilkasko oder Haftpflicht nicht zu bieten hat?
Zunächst einmal müssen sich Versicherungsnehmer klar machen, dass die Haftpflicht ein Basis-Paket ist, das lediglich die Interessen Dritter befriedigt. Wird das Auto des Versicherungsnehmers durch Hagel oder Sturm beschädigt, greift die Haftpflicht nicht ein sondern der Versicherungsnehmer bleibt auf den Reperaturkosten sitzen. Die Teilkaskoversicherung behebt dieses Problem und bietet deutlich mehr Leistung für den Kunden. Inklusive sind beispielsweise Leistungen wie die Absicherung bei Sturmschäden und Kollisionen mit Tieren. Die Neuwertentschädigung ist ebenfalls Teil der Teilkaskoversicherung sowie die Absicherung bei Marderbissen. Die Teilkasko baut also das Leistungsspektrum deutlich aus.
Die Vollkaskoversicherung umfasst jedoch alle Leistungen aus der Teilkaskoversicherung und noch so einiges mehr. Dazu gehört beispielsweise die Absicherung bei Fahrerflucht durch Dritte. Kommt es also zu einem Unfall und eine der Parteien flüchtet, können sich Versicherungsnehmer in der Vollkasko trotzdem darauf verlassen, dass die Kosten für die Reparatur übernommen werden. Darüber hinaus sind auch mutwillige Beschädigungen in der Vollkaskoversicherung versichert. Versicherungsnehmer müssen sich also auch hinsichtlich von Vandalismus keine allzugroßen Sorgen machen. Abschließend sichert die Vollkasko den Versicherungsnehmer auch im Falle von grober Fahrlässigkeit ab. Kommt es also mal zu einer Nachlässigkeit, die wiederum zu einem Umfall führt, bleibt der Versicherungsnehmer nicht auf seinen Kosten sitzen. Insgesamt lohnt es sich also doppelt und dreifach eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Dies gilt in besonderem Maße auch für Neuwagenfahrer die damit eine große Investition versichern.




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