Die Bausteine der Altersvorsorge
Beim Thema Altersvorsorge gibt es eine Reihe von Bausteinen die eine wichtige Rolle spielen. Schließlich möchte sich kaum noch jemand alleine auf den staatlichen Schutz verlassen. Aus diesem Grund haben Verbraucher mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Optionen aus denen sie wählen können. Dabei reicht die Bandbreite von der staatlich geförderten Riester-Rente bis hin zur privaten Rentenversicherung und den fondsgebundenen Versicherungen. Grundsätzlich lohnt sich eine Kombination aus verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten. Sich alleine auf die staatlichen Leistungen zu verlassen ist jedoch äußerst riskant da die Leistungen der Staatskasse in den letzten Jahrzehnten immer dünner wurden. Ein Ende ist, zumindest vorerst, nicht in Sicht.
Bis vor einigen Jahrzehnten war für jeden Arbeitnehmer klar: 20 Jahre lernen, 40 Jahre arbeiten und die restliche Zeit genießen. Dies war dank des frisch gebackenen Wohlfahrtstaates problemlos möglich. Die nächste Generation würde die Rentenansprüche abdecken und die Rentner konnten dafür ihren Lebensabend genießen. Der Status quo sieht jedoch ganz anders aus: Im Jahre 2012 ist die Geburtenrate so niedrig wie nie zuvor, die Gesellschaft wird immer und das Rentenalter wird immer höher geschoben. Die angesammelten Rentenversicherungsbeiträge sind im Laufe der ersten Rentenjahre aufgebraucht und die übrigen Rentenzahlungen müssen in der Regel von staatlicher Seite finanziert werden. Darüber hinaus sind es nicht gerade großzügige Beträge, die Rentner heutzutage erhalten.
Daher sollte man sich bereits früh um Alternativen kümmern. Dazu zählt in erster Linie die private Rentenversicherung. Diese Absicherung zahlt sich in der Regel aus und das Prinzip ist einfach: Der Versicherungsnehmer vereinbart einen Beitrag den er bereit ist zu zahlen. Nach diesem Beitrag wird die Höhe der monatlichen Rente ausgerechnet. Der Versicherungsnehmer profitiert von dieser Absicherung, denn schließlich sind die Beiträge staatlich abgesichert. Das bedeutet der Versicherungsnehmer kann sich auf seine Rente in jedem Fall verlassen. Darüber hinaus können die Beiträge bzw. die Rentenzahlungen individuell berechnet werden. Die private Rentenversicherung könnte man also als Ideallösung bezeichnen.
Darüber hinaus haben Versicherungsnehmer jedoch auch andere Möglichkeiten um sich abzusichern. Dazu gehört auch die Kapitallebensversicherung, eine besondere Form der Lebensversicherung, die sich jedoch deutlich von der Risikolebensversicherung unterscheidet. Die Kapitallebensversicherung könnte man auch als langfristige Geldanlage verstehen denn hier haben Kunden die Möglichkeiten eine Versicherung abzuschließen die zugleich den Hinterbliebenenschutz beinhaltet. So müssen Versicherungsnehmer nicht eine zusätzliche Risikolebensversicherung abschließen und haben trotzdem den vollen Risiko- und Rentenschutz. Die Kapitallebensversicherung ist also eine gelungene Kombination aus Hinterbliebenenschutz und Absicherung Alter.
Wer keine Versicherung abschließen möchte, hat jedoch auch die Möglichkeit selbst vorzusorgen. Dieser Schritt ist mit Hilfe von Tagesgeld und Festgeld problemlos möglich. Während es sich beim Tagesgeld in erster Linie um eine kurzfristige Anlagemöglichkeit handelt, ist das Festgeld hauptsächlich auf diejenigen zugeschnitten, die langfristig vorsorgen wollen. Dafür sprechen zum einen die langen Laufzeiten, zum anderen aber auch die großzügigen Zinssätze, die derzeit zwischen 4 und 5 Prozent liegen.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich eine Kombination aus verschiedenen Anlagemöglichkeiten für jeden Versicherungsnehmer lohnt. Das Tagesgeld sollte man immer in der Hinterhand haben, das Festgeld eignet sich als langfristige Geldanlage und die verschiedenen Versicherungen sind die tragenden Säulen der Altersvorsorge.




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