Archiv Dezember 2011
Viele Konten – viele Optionen
Bei den Banken dieser Welt werden Verbraucher mit immer wieder mit neuen Finanz-Tipps konfrontiert. Von Girokonto bis zum Tagesgeldkonto gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten wie sich Kontoinhaber nicht nur um ihre täglichen Transaktionen sondern auch um ihre Ersparnisse und ihre Altersvorsorge kümmern können. Für jeden Zweck gibt es also mittlerweile ein separates Konto. Doch welches Konto deckt welchen Bedarf ab? Es kann hilfreich sein bei der Fülle von Angeboten einen kleinen Überblick zu bekommen.
Das klassische Girokonto dürfte wohl mittlerweile jeder kennen, denn es ist unabdingbar für eine Teilnahme am wirtschaftlichen Leben. Wer die Miete für seine Wohnung bezahlen, sein monatliches Gehalt oder seine staatlichen Leistungen möchte, wird ein Girokonto beantragen müssen. Ein solches Konto stellt mittlerweile fast jede Bank zur Verfügung. Dabei gibt es jedoch teilweise große Unterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten. Während die Dispozinsen bei der einen Bank im zweistelligen Bereich sind, sinken die Dispozinsen bei anderen Banken auf unter 7 Prozent. Grundsätzlich sollte man den eigenen Bedarf zur Hand nehmen. Wer gerne das Konto überzieht und von dem Dispokredit Gebrauch macht, sollte sich ein Angebot aussuchen, das wenig Dispozinsen berechnet.
Wer ansparen möchte, wird wohl nach wie vor mit dem Sparbuch weit kommen. Schließlich handelt es sich hierbei um einen Klassiker, den einige Banken noch anbieten. Grundsätzlich sollte man jedoch beim Thema Sparkonto und Sparbuch nach den Zinsen gehen. Und hier haben viele Sparbücher Nachholfbedarf. Kein Wunder, denn die wenigsten Anleger geben sich heutzutage mit Zinssätzen von weniger als 0,5 Prozent zufrieden. Damit sich das Sparen auch lohnt, sollten Verbraucher auf moderne und zeitgemäße Anlagemöglichkeiten wie beispielsweise auf ein Sparkonto mit mehr als 2 Prozent Zinsen setzen. Darüber hinaus kommt es jedoch nicht nur auf die Zinsen sondern auch auf den Service an. Schließlich möchte man sich nicht nur auf die Öffnungszeiten der Banken verlassen sondern will auch gleichzeitig von modernen Dienstleistungen wie dem Onlinebanking oder Telefonbanking profitieren.
Wer einfach nur schnell nebenbei ein wenig sparen möchte, sollte sich das Tagesgeld näher ansehen. Hier gibt es zahlreiche Angebote von verschiedenen Geldinstituten, die ihren Kunden sogar Geldgeschenke für eine Mindesteinlage machen. Die Prozentsätze liegen zwischen 2 und 3 Prozent und sind abhängig vom Leitzins der europäischen Zentralbank. Bei der Suche nach dem perfekten Tagesgeldkonto spielt nicht nur die Höhe des Zinssatzes sondern vor allem auch die Häufigkeit der Zinsausschüttung eine wichtige Rolle. Je häufiger die Zinsen ausgeschüttet werden, desto höher ist die Rendite beim Tagesgeld. Aus diesem Grund lohnt sich ein Konto mit einer monatlichen Ausschüttung der Zinsen.
Schließlich gibt es auch das Festgeld, das für diejenigen geeignet ist, die langfristig ihr Geld anlegen möchten. Wer über einen längeren Zeitraum auf sein Kapital verzichten möchte, profitiert von Zinsen die deutlich höher sind als beim Tagesgeld. Normalerweise sind diese Angebote auf einen Zeitraum von 1 bis 5 Jahre ausgelegt während die Tagesgeld-Angebote oftmals nur wenige Monate laufen. Wer jedoch langfristig sein Geld anlegen möchte, sollte auf ein Sparkonto oder auf ein Festgeldkonto zurückgreifen. Beide Varianten bieten dem Kunden viele Vorteile.
ausWege aus der Schuldenfalle
In Deutschland gibt es viele Haushalte die verschuldet sind. Dabei reichen die Schulden von einigen hundert Euro bis hin zu 500.000 Euro und mehr. Viele Verbraucher sehen keinen Ausweg aus der Schuldenfalle und möchten am liebsten in die Verbraucher-Insolvenz, die seit Ende der 90er auch für Privatpersonen kein Problem mehr darstellt. Grundsätzlich sollte man jedoch vorher einen Überblick über die Lage bekommen. Dann ist es wichtig, sich nicht auf dubiose Angebote einzulassen. Wer kein Licht am Ende des Tunnels erkennen kann, sollte jedoch tatsächlich über das Verbraucher-Insolvenzverfahren nachdenken.
Als ersten Schritt sollte man sich die Rechnungen und die Kontoauszüge näher ansehen. Der Kontoauszug eines Girokonto verrrät mehr als auf den ersten Blick. Wer bereits Post von Inkasso-Büros bekommt, sollte alle Brief zusammentragen und die Gesamtschulden addieren. Je nach Höhe der Schulden sollte man sich mit den Gläubigern in Verbindung setzen. Meistens ist es auch kein Problem mit den Gläubigern einen Vergleich auszuhandeln. Schließlich ist es besser die Hälfte der Forderung zu erhalten, als völlig leer auszugehen. Wer mit einer bezahlbaren Summe konfrontiert ist, sollte einen Vergleich vorschlagen. Dabei können Verbraucher bei einer Summe von 1.000 Euro 750 Euro vorschlagen. Viele Inkasso-Büros lassen sich selbst bei einem Vergleich auf eine Ratenzahlung ein.
Wer einen Schuldenplan erstellt hat, sollte seine eigenen Ausgaben selbst organisieren. Wo kann ich sparen? Muss es jeden Tag eine Schachtel Zigaretten sein? Kann ich Geld einsparen, wenn ich die Zigaretten selbst rolle? Ist das Feierabend-Bier ein unverzichtbarer Bestandteil von meinem Arbeitstag? Dabei sollte man sich zusätzlich genau überlegen, wie eng man die eigenen Ausgaben schnüren kann um zumindest die monatlichen Raten bzw. eine Vergleichssumme zu bezahlen.
Obwohl das Internet viele wichtigen Tipps, Hinweise und Denkanstöße liefert ist es leider auch ein Marktplatz für viele Betrüger, die verschuldete Verbraucher über den Tisch ziehen wollen. Als Faustformel sollte man im Kopf behalten: Was sich zu gut anhört um wahr zu sein, kann nur ein Betrugsversuch sein. Warum sollte man bei den großen Banken dieser Welt abgelehnt werden und bei einer Internet-Bank einen Kredit für 3 Prozent Zinsen erhalten? Spätestens bei solchen Angeboten sollten Internet-Nutzern die Alarmglocken schrillen. Auch beim Konto ohne Schufa sollten Verbraucher vorsichtig sein. Oftmals gibt es diese Konten ohne Schufa-Prüfung doch die Kosten für die Kontoführung bewegen sich bei durchschnittlich mehr als 50 Euro – im Monat. Darüber hinaus sollte man bedenken, dass Geldinstitute dazu verpflichtet sind, Antragsstellern ein Girokonto bereitzustellen. Zwar handelt es sich hierbei meist um Konten ohne Dispokredit, andererseits verringert sich so die Gefahr sich erneut zu verschulden.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass man die Schulden genauer ansehen und dann reagieren sollte. Die meisten Gläubiger lassen sich auf Ratenzahlungen ein. Wer eine Forderung jedoch nicht anerkennt, sollte auf gar keinen Fall eine Ratenzahlung vorschlagen. In diesem Moment erkennt der Schuldner nämlich die Gesamtforderung an. Aus diesem Grund ist es hilfreich wenn man seine eigenen Finanzen im Überblick hat. Man sollte jede offene Forderung zuordnen können, allen unbekannten Rechnungen sollte man genauer auf den Grund gehen.
ausWarum sich die Vollkaskoversicherung lohnt
Vollkasko ist gleich teuer? Von wegen! Schließlich gibt es tausende Autofahrer, die eine Vollkaskoversicherung für weniger als 20 Euro im Monat erhalten. Das Schlüsselwort ist Rabatt, Rabatt und nochmal Rabatt. Wer eine Garage hat, wenig Kilometer abspult und dazu auch noch ein Eigenheim mit Familie hat, kann von zahlreichen Vergünstigungen profitieren.
Viele Autofahrer wollen jedes Jahr eine neue Versicherung abschließen und blicken natürlich in erster Linie auf die günstigsten Tarife. Vollkaskoversicherung kommt da meist nicht infrage. Schließlich sei diese Versicherung am teuersten – besser ist es mit der Teilkaskoversicherung zu fahren. Diese Gedankengänge sind durchaus nachvollziehbar denn im Supermarkt oder im Elektroladen kostet mehr Leistung eben auch mehr Geld. Doch in der Kfz Versicherung ist alles ein wenig anders. Auf Grund der zusätzlichen Schadenfreiheitstabelle zahlt die Vollkaskoversicherung für viele Autofahrer aus. Dabei spielen jedoch auch andere Faktoren wie beispielsweise die Kilometerzahl eine wichtige Rolle.
Zunächst einmal sollte man die Tarife vergleichen und die Versicherung dem eigenen Auto anpassen. Sicherlich stimmt es, dass ein alter VW Golf im Wert von 1.500 Euro die Zeiten einer Vollkaskoversicherung längst hinter sich hat. Bei Jahreswagen und Gebrauchtwagen sollte man jedoch in erster Linie auf die Vollkaskoversicherung zielen. Schließlich können Versicherungsnehmer beim Vollkasko-Schutz Rabatte abräumen, die in der Teilkaskoversicherung keine Rolle spielen. Aus diesem Grund kann es immer mal wieder vorkommen, dass die Vollkaskoversicherung deutlich günstiger ist als die Teilkasko.
Doch welche Rabatte können Versicherungsnehmer im Rahmen einer Vollkaskoversicherung überhaupt abräumen? Angefangen bei der Kilometerzahl bis hin zum Garagen-Rabatt gibt es tatsächlich viele Möglichkeiten einzusparen. Wer wenig mit dem Auto unterwegs ist und nur zum Supermarkt und zurück fährt, wird bei diesem Rabatt deutlich sparen können. Wer eine Garage hat, sollte diese auch nutzen um das Auto dort abzustellen. Autos die in Garagen stehen, werden vom Versicherer belohnt denn schließlich wird das Risiko eines Vollkaskoschadens so deutlich reduziert. In einer Garage ist das Auto weitgehend vor mutwilliger Beschädigung und anderen Risiken geschützt. Wer die Garage also als Abstellkammer verwendet, sollte schnellstmöglich den Frühjahrsputz organisieren, das Auto dort abstellen und anfangen zu sparen.
Ein weiterer Rabatt, den sich Autofahrer nicht entgehen lassen sollten ist der Familien- und Hausrabatt – vorausgesetzt der Versicherungsnehmer hat ein Eigenheim und eine Familie. Laut der Statistik sind Familienväter- und Mütter deutlich vorsichtigere Autofahrer und auch Hauseigentümer fahren vorsichtiger. Doch auch Inhaber einer Jahreskarte für den Nahverkehr und Bahncard-Inhaber erhalten einen Rabatt, da sie öfter auf Bus oder Bahn umsteigen. Abschließend sollten Versicherungsnehmer den wichtigsten Rabatt berücksichtigen: Den Schadenfreiheitsrabatt. Wer hier über viele Jahre günstige Prozente sammeln kann, erhält oftmals eine Vollkaskoversicherung für weniger als 20 Euro im Monat. Wer also lange schadenfrei fährt, spart mit der Vollkasko wahrscheinlich deutlich mehr als mit der Teilkasko.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich die Vollkaskoversicherung für Autofahrer auszahlt. Gerade Vielfahrer, die mehr als 25.000 Kilometer pro Jahr unterwegs sind, sollten auf den Vollkaskoschutz nicht verzichten. Darüber hinaus können Autofahrer bei der Vollkaskoversicherung eine Menge Geld sparen. Schließlich werden Rabatte berücksichtigt, die in der Teilkaskoversicherung überhaupt keine Rolle spielen. Um jedoch einen objektiven Überblick über die Tarife zu erhalten, sollten Autofahrer einen Vergleich durchführen.
ausKündigung der Kfz Versicherung
Jedes Jahr im November das gleiche Spiel: Viele Autofahrer warten nicht den 30. November ab sondern kündigen schon vorher ihre Autoversicherung in der Hoffnung, dass sich woanders eine günstigere und bessere Kfz Versicherung findet. Dass man diese Hoffnung nicht aufgeben sollte, betonen Experten immer wieder. Doch auch außerhalb dieses Zeitfensters haben Autofahrer oftmals das sogenannten Sonderkündigungsrecht. Dieses Schlupflöcher sollten Autofahrer auch nutzen, denn schließlich verändert sich der Markt der Autoversicherung so rapide, dass es immer wieder neue und günstigere Angebote gibt. Dabei kann es hilfreich sein, wenn man die Tarife in einem Vergleich gegenüberstellt.
Wenn der November beginnt und die Herbstfalle auf den Straßen Deutschlands Einzug hält, möchten sich viele Autofahrer so günstig wie möglich absichern. Dass die Medien hier und da auf dieses Bedürfnis einsteigen verwundert nicht. Dabei ist immer wieder von Ersparnissen von mehr als 400 Euro jährlich die Rede. Ob jeder Versicherungsnehmer bei jedem Tarif-Wechsel so viel Geld sparen kann, muss wohl offen bleiben. Wer jedoch clever kombiniert und die Tarife vergleicht kann einen großen Teil seiner Beiträge einsparen. Dabei sollten Autofahrer nicht nur vom ordentlichen Kündigungsrecht im November, sondern auch vom außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen.
Grundsätzlich handelt es sich bei der Kfz Versicherung um Jahresverträge. Doch in diesen Verträgen gibt es auch einige Schlupflöcher, die Autofahrer nutzen sollten. Wer beispielsweise das Auto abmeldet bzw. ein neues Fahrzeug anmeldet, darf eine neue Kfz Versicherung abschließen bzw. die alte Assekuranz kündigen. Dasselbe gilt dann, wenn der Versicherungsnehmer einen Schaden über seine Versicherung reguliert. Bis zu vier Wochen nachdem der Schaden über die Versicherung geltend gemacht wurde, haben Versicherungsnehmer ein außerordentliches Kündigungsrecht. Dasselbe gilt übrigens auch dann wenn der Versicherer die Beiträge erhöht. In diesem Fall gibt es jedoch eine Ausnahme: Wenn die Beitragserhöhung auf eine Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse zurückgeht, haben Autofahrer grundsätzlich kein Kündigungsrecht.
Wer sich danach auf die Suche nach einem neuen Versicherer macht, sollte auf die Kriterien achten, auf die es letztendlich wirklich ankommt. Dazu zählt beispielsweise eine niedrige Selbstbeteiligung, aber auch eine Vollkaskoversicherung bei der der Versicherungsnehmer in den Genuss aller Vorteile kommen kann. Grundsätzälich sollten Fahrzeughalter auf eine Vollkaskoversicherung setzen, denn in einer Teilkaskoversicherung können Autofahrer nicht von allen Vorteilen profitieren. Zu diesen Vorteilen gehört beispielsweise eine zweite Schadenfreiheitsklasse. Was sich auf den ersten Blick kompliziert anhört, ist auf den zweiten Blick eigentlich ganz einfach: Mit einer zweiten Schadenfreiheitsklasse können Autofahrer mehr Beitrag sparen und erhalten eine günstigere Autoversicherung. Wer über einen längeren Zeitraum schadenfrei fährt, erhält mit der Vollkaskoversicherung einen günstigeren Tarif als mit der Teilkaskoversicherung.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass Versicherungsnehmer in hohem Maße von einem Wechsel profitieren. Wer dabei die wichtigsten “Spielregeln” mit Auge behält und sich einen neuen Versicherer mit einem soliden und günstigen Tarif auswählt, profitiert gleich doppelt: Zum einen von einer neuen Versicherung und zum anderen von einem günstigen Tarif für das Auto. Was am Anfang nicht offensichtlich ist und zunächst viel Papierkram bedeutet, zahlt sich langfristig aus.
ausVersicherungen in Deutschland
Die private Krankenversicherung und Autoversicherung spielen in Deutschland nun seit mehr als sieben Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Dabei geht jedoch die Geschichte der Versicherungsbranche deutlich weiter in die Vergangenheit zurück. Schließlich wollten Händler, Kaufleute und Handwerker auch im 17. Jahrhundert ihr Schicksal nicht mehr dem Zufall überlassen.
Die Versicherungsbranche blüht in Deutschland so stark wie lange nicht mehr. Mehr als 100.000 Policen werden jedes Jahr abgeschlossen und die Branche wächst weiter und weiter. Kein Wunder, denn unter den vielen unnötigen und weniger wichtigen Versicherungen gibt es auch einige Assekuranzen, die man unbedingt benötigt. Dazu gehört beispielsweise die Krankenversicherung oder die Kfz Versicherung. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass diese beiden Teilbereiche der Versicherungsbranche am schnellsten wachsen. Doch was nach einem modernen und homogenen Markt aussieht, war nicht immer so. Schließlich hatten Versicherer lange einen schweren Stand in Deutschland. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts breiteten sich die Versicherungen überregional aus und konnten auf dem ganzen Gebiet ihre Policen vertreiben.
Im Grunde beginnt vieles im Zeitalter der Aufklärung. Hauptsächlich im 18. Jahrhundert wird eine Vielzahl an verschiedenen regionalen Versicherungen gegründet. Aus dieser Zeit stammen viele Versicherungsgesellschaften, die auch heute noch ihre Policen vertreiben. Hierzu zählt beispielsweise die Hamburger Feuerkasse, die vor mehr als 350 Jahren in der Hansestadt gegründet wurden.
Während England und die übrigen Nachbarländer Deutschlands schnell zu Nationalstaaten wurden, tat sich der “Flickenteppich” Deutschland lange Zeit sehr schwer. Für die Entwicklung der Versicherungsbranche waren drei Ereignisse bahnbrechend: Zum einen der Abbau der Binnenzölle durch den Zollverein und die damit verbundene Transparenz – zum anderen aber auch die Einführung der Versicherungspflicht im Deutschen Kaiserreich unter Bismarck. Seit Ende des 19. Jahrhunderts sind Arbeitnehmer dazu verpflichtet eine Krankenversicherung abzuschließen. Wer sich keinen privaten Anbieter leisten kann, muss sich über die staatlichen Kassen versichen lassen. Seit langer Zeit beteiligen sich Arbeitgeber und Arbeitenehmer jeweils zu einem Teil an den Kosten für die Krankenversicherung.
Obwohl sich wohl jeder Arbeitnehmer eine Krankenversicherung bei einer staatlichen Kasse leisten kann, wünschen sich viele deutlich mehr Leistung. Dazu schließt jedes Jahr eine Vielzahl an Personen eine entsprechende Versicherung bei einem Privatversicherer ab. Dabei ist das Angebot insbesondere in den letzten 50 Jahren rasant gestiegen. Mittlerweile gibt es kaum einen Versicherer, der keine Krankenversicherung anbietet. Der Vorteil einer privaten Krankenversicherung liegt auf der Hand: Der Patient kann sich die Leistungen frei aussuchen und erhält dann deutlich mehr Freiheiten als bei einer staatlichen Versicherung. Darüber hinaus können Patienten deutlich sparen, wenn sie ein Jahr “schadenfrei” bleiben und die Versicherung nicht in Anspruch nehmen.
Fast ebenso beliebt ist die Kfz Versicherung, für die sich Autofahrer entscheiden müssen. Eine andere Wahl haben Fahrzeughalter nicht, denn ohne gültige Kfz Versicherung gibt es in der Regel auch keine Zulassung. Dabei haben Autofahrer nach wie vor die Wahl zwischen einer klassischen Kfz Haftpflichtversicherung, einer Teilkaskoversicherung und einer Vollkaskoversicherung. Grundsätzlich sollte man bei einem Neuwagen nicht auf eine Vollkaskoversicherung verzichten. Schließlich ist das Auto für viele eine wichtige Wertanlage und auch ein fahrbarer Untersatz, wenn man von A nach B kommen möchte.
ausOldtimer als Geldanlage
Oldtimer werden auf den Straßen dieser Welt immer wieder gerne gesehen. Kein Wunder, denn Beobachter wissen oftmals nicht, wieviel Zeit die Fahrzeughalter mit der Pflege dieser Klassiker verbringen. Schließlich gibt es nicht wenige, die Oldtimer als Wertanlage verwenden möchten. Doch wer sich für Oldtimer als Wertanlage entscheidet, muss viele wichtige Regeln beachten, denn nicht jeder Klassiker hat das Zeug zur großen Rendite. Wer sich individuell beraten lässt ist oftmals im Vorteil, denn schließlich möchte man nicht schon beim ersten Auto scheitern.
Der größte Faktor bei Immobilien ist grundsätzlich die Lage des Grundstückes. Was bei Häusern die Lage ist, ist bei Oldtimern die Pflege. Wer lediglich einen Klassiker kauft, ihn in der Garage stehen lässt und auf bessere Zeiten hofft, macht grundsätzlich einen falschen Schritt. Besser ist es, das Fahrzeug pfleglich zu behandeln. Doch welche Autos sollte man sich kaufen und zu Geld machen? Lohnt sich grundsätzlich ein alter Ferrari, ebenso wie ein Golf Cabrio?
Zunächst einmal sollte man betonen, dass Oldtimer nicht für Jedermann geeignet sind. Grundsätzlich muss man bereit sein viel Geld zu investieren. Nicht alle Fahrzeuge sind gleichermaßen beliebt. Wer beispielsweise versucht einen japanischen Oldtimer aus den 1970er Jahren restaurieren und zu Geld machen möchte, wird vermutlich nicht besonders erfolgreich sein. Die japanischen Autos waren in dieser Zeit nicht beliebt und auch wenn Toyota, Honda und Nissan auf einer weltweiten Erfolgswelle schwimmen, sind die ersten Gehversuche bei den Wenigsten besonders beliebt. Besser ist es auf europäische Modelle und – bis zu einem gewissen Punkt – auf amerikanische Autos zu setzen. Dabei sollte der Wert des Fahrzeugs im Idealfall bei mindestens 50.000 Euro liegen.
Wie bereits erwähnt, ist die Pflege der Oldtimer wichtiger als alles andere. Schließlich steigert sich dadurch der Wert des Fahrzeugs – aber auch nur dann, wenn Autofahrer die wichtigsten Regeln beachten. Grundsätzlich sollte man sein Auto nur mit Original-Ersatzteilen versorgen. Oftmals sind diese jedoch sehr schwer oder nur sehr teuer zu bekommen. Besser ist es also, ein Modell zu kaufen bei dem die Ersatzteillieferung einigermaßen gut funktioniert und nicht allzusehr ins Geld geht.
Bei der Pflege der Klassiker werden in der Regel die häufigsten und gröbsten Fehler begangen. Der Grund dafür ist nicht nur mangelnde Fachkenntnis sondern oftmals auch Selbstüberschätzung. Eine Poliermaschine? Kein Problem, gibt es günstig im Baumarkt und was es günstig und frei verkäuflich gibt, muss für jeden Laien mehr oder weniger zu verstehen sein. Oftmals führen erste Versuche beim Polieren zu größeren Schäden am Lack. Diese Schäden sind oftmals nicht auf den ersten Blick zu erkennen.
Wer sich nicht gerade gut in der Fahrzeugpflege auskennt, sollte ein paar Euro mehr ausgeben und die Behandlung der Wertanlage einem Profi überlassen. Darüber hinaus gelten die üblichen Tipps, die sich mehr oder weniger von selbst erklären. Man sollte das Auto auf keinen Fall in der prallen Sonne behandeln und nicht die haushaltsüblichen Reiniger wie Fensterglasreiniger verwenden. Selbst die Felgen sollte nicht mit dem Ofenreiniger gesäubert werden. Bei allen riskanten Versuchen, sollten Autofahrer immer die Kosten für die Ersatzteile im Auge behalten.
ausMit alternativen Antrieben in die Zukunft
Sie sind der Blickfang einer jeden Automesse: Auf der IAA in Frankfurt, in Genf, Paris und Detroit werden zahlreiche Studien vorgestellt. Dabei spielt oftmals nicht nur die Optik sondern auch das Innenleben der Autos eine wichtige Rolle. Gerade in den letzten Jahren steht dabei der Antrieb der Fahrzeuge im Vordergrund.
Auf den unterschiedlichen Automessen der Vergangenheit, der Gegenwart und vermutlich auch der Zukunft, wurden und werden zahlreiche Studien vorgestellt. Möglicherweise beschreibt das englische Wort “concept car” die Bedeutung dieser Fahrzeuge ein wenig genauer, denn viel mehr als ein Hauch der Zukunft gibt es mit diesen Konzeptautos nicht. Trotzdem lohnt es sich, hin und wieder genauer hinzusehen, was die Hersteller von morgen zu bieten haben. Dabei spielt es nicht nur eine bedeutende Rolle, ob sich die Technik durchsetzen wird, sondern auch welche Zukunftschancen diese Technik hat.
Grundsätzlich ist die Idee eines E-Autos nicht besonders neu. Bereits der Lohner-Porsche aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurde mit Strom betrieben. Es gibt verschiedene Gründe warum sich das E-Auto in den letzten Jahren nicht wirklich durchsetzen konnte. Zum einen wurde nach dem Lohner-Porsche hauptsächlich auf Benzin- und Diesel-betriebene Fahrzeuge gesetzt. Zum anderen sahen sich Entwickler mit einer mächtigen Erdöl-Lobby konfrontiert. Dadurch kommt die Entwicklung und das Anlaufen der E-Autos auch heute nur schwer in Gang. Doch ein Ende der “Leidenszeit” scheint in Sicht zu sein. Mit verschiedenen Hybrid-Varianten wie dem neuen Porsche Cayenne oder dem Chevrolet Volt können Autofahrer besonders umweltfreundlich fahren. Sicherlich haben E-Autos ihre Vorteile, doch die verschiedenen Nachteile werden von prominenten Kritikern immer wieder aufgezeigt. Dazu gehört beispielsweise die Tatsache, dass die die Akkus nur in komplizierten und teuren Abos zu bekommen sind.
Während dessen haben Erdgas-Autos deutlich höhere Chancen. Auch wenn das Erdgas in Deutschland nicht besonders weit verbreitet ist, erfreut es sich in anderen Ländern größter Beliebtheit. Bereits nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in der Po-Ebene im Norden Italiens zahlreiche Erdgas-Reserven entdeckt. Auch in vielen Teilen Südamerikas, wie beispielsweise in Argentinien, ist das Erdgas als Antriebsform besonders beliebt.
Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht die Zukunft des Autos vielmehr im Wasserstoff-Antrieb. Schließlich seien dies auch Rohstoffe, die in weiten Teilen der Welt vorkämen, versichert Zetsche und stellte auf der IAA 2011 mit dem F 125 das passende Auto vor. Mit dieser Studie wollen die Stuttgarter aufzeigen, wie die zukünftige Familienlimousine aussieht. Ob das Design auch 2025 so futuristisch ausfallen wird wie in dieser Studie, bleibt abzuwarten. Darüber hinaus sollte man sich im Klaren sein, dass es sich beim F 125 um eine Studie handelt. Die entgültige Version wird wohl mit dieser Studie nicht allzuviel gemeinsam haben.
Zurzeit sind Hybrid-Antriebe ganz groß im Trend. Gerade bei den SUVs versuchen mittlerweile BMW und Porsche den Umweltschutz zu berücksichtigen. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Fahrzeuge umweltschonender zu gestalten. Dabei setzen die meisten Hersteller auf eine Mischung aus Strom und Benziner. Das bedeutet jedoch nicht, dass Diesel-Antriebe ganz im Abseits liegt. Wie lange es nun dauern wird, bis sich Elektrizität ganz durchsetzt und ob dieser Fall überhaupt eintrifft, bleibt erst einmal abzuwarten.
ausDas falsche Auto in der falschen Situation
Mit dem Smart nach Italien in den Urlaub? Mit einem Hummer in die Parklücke? Mit dem Ferrari zum einkaufen? Für jede Situation gibt es das richtige Auto – aber auch das falsche Auto. Oftmals überschätzen sich Autofahrer und wollen für die kurzen Strecken in der Stadt ein Fahrzeug das möglichst gut aussieht und schnittig fährt. Auf der anderen Seite gibt es Autofahrer, die einfach nur den einen oder anderen Cent sparen möchten und für sich und ihre Familie einen Toyota Aygo für den Familienurlaub kaufen. Grundsätzlich kann man also bei der Wahl des richtigen Autos nur Fehler machen. Im Folgenden findet sich ein nicht ganz ernst gemeinter Überblick.
Für den Weg zum Supermarkt, zum Arzt und zur Apotheke benötigt man keinen Kleinwagen. Schließlich sollte möchte man mit der langgestreckten Familienlimousine auch beim Apotheker auffallen. Auf dem ohnehin nur knapp bemessenen Parkplatz beim Arzt, passt natürlich der Porsche Cayenne SUV problemlos rein. Wer einen Abstecher zum Supermarkt machen möchte, sollte für die 10 Kilometer lieber einmal 5 Liter tanken, denn mit einem Hummer muss man der Umwelt zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Wer den Spaß beiseite lässt, wird schnell feststellen, dass es mit einem Kleinwagen noch immer am einfachsten ist durch die engen Gassen und die schmalen Parklücken zu kommen. Doch wie sieht es in anderen Situationen aus?
Wer mit der Familie in den Urlaub fährt, sollte auf keinen Fall ein großes Auto auswählen. Schließlich kann man das Gepäck problemlos aufs Dach binden. Mit einem SUV könnte man in der Schranke an der Maut-Station steckenbleiben. Aus diesem Grund sollte man sich ein Auto mit möglichst wenig Radstand auswählen. Dass dabei die Pferdestärke abhanden kommt, muss man einfach riskieren. Wenn man ein kleines und schmales Auto auswählt, ist es unterwegs nicht nur viel lauter im Auto, sondern auch die Polizei kann die Vignette auf Grund der niedrigen Höhe des Fahrzeugs viel leichter erkennen. Dabei darf die PS-Zahl nicht zu hoch liegen, denn schließlich soll es so lange dauern wie nur möglich. Mit einem sportlichen Fahrzeug in die Ferien zu fahren wäre also ein Fehler. Im Rahmen eines ernstgemeinten Rates, sollten Autofahrer auf viel PS und viel Kofferraumvolumen wert legen. So kann der Urlaub richtig beginnen.
Viele Autofahrer möchten hin und wieder einen Abstecher auf die Schotterpiste machen. Dabei sollte das Auto natürlich alle Hindernisse überwinden und nicht steckenbleiben. Ein Peugeot 106 ist für diese Situationen wie geschaffen. Mit einem kleinen Motor und PS im zweistelligen Bereich kämpft sich der Winzling durch jedes Schlagloch und jeder noch so großen Pfütze. Besser ist es jedoch einen Sportwagen durch das Dickicht zu schicken. Dank der niedrigen Wagenhöhe, wird es bei jeder kleinen Pfütze feucht im Innenraum und der Autofahrer kann sich die Dusche zuhause sparen. Im Gelände ist es jedoch ratsam auf einen SUV zurückzugreifen. Hier haben Autofahrer die beste Kombination aus Luxus-Auto und Geländewagen. Einige Fahrzeuge wie der X6 von BMW oder der Porsche Cayenne schaffen sich an jedem Baum und jedem Strauch vorbei.
aus3 Versicherungen – 3 Tarife
Drei Wege führen ans Ziel – das gilt auch für die Kfz Versicherung. Hier haben Verbraucher nämlich die Wahl zwischen der Filialversicherung, der Direktversicherung und den Versicherungstarifen der Autobanken. Der Kunde hat also die Qual der Wahl, doch alle Varianten bieten jeweils ihre Vor- und Nachteile.
Wer sich auf die Suche nach der richtigen Autoversicherung macht, kommt an der Direktversicherung nicht vorbei. Wer sein Auto jedoch direkt im Autohaus kauft, wird direkt mit der Versicherung des Autoherstellers konfrontiert. Andere wiederum, wollen ihr Auto einfach auf alte Art und Weise beim Filialversicherer absichern lassen. Es gibt also drei verschiedene Möglichkeiten wie Autofahrer ihr liebstes Gefährt versichern lassen können. Im Folgenden werden die drei Varianten vorgestellt. Eines kann vorweg genommen werden: Es gibt nicht die Ideallösung. Für jede Situation gibt es auch eine individuelle Lösung.
Zunächst sollte man sich den Klassiker ansehen: Die Filialversicherung. Der Versicherungsnehmer lässt über einen Vermittler eine Versicherung auf sein Auto abschließen. Sicherlich steht hier der Service im Vordergrund, denn bei keinem anderen Weg haben Autofahrer so viele Möglichkeiten was die persönliche Beratung betrifft. Hier können Kunden individuell vereinbaren, welche Zusatzbausteine in den Versicherungsvertrag sollen, welcher Tarif es sein soll und wie hoch der Eigenbeitrag ausfällt. Wer keine Lust auf Internet und Autohaus hat, sollte seine Kfz Versicherung bei einem Filialversicherer wie beispielsweise der AachenMünchener oder der Allianz abschließen.
Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit eine Versicherung im Autohaus abzuschließen. Wer ein neues Auto kauft, hat nicht nur die Möglichkeit über die Autobank eine Kreditfinanzierung oder ein Leasingvertrag abzuschließen sondern kann dort auch das Auto versichern lassen. Sicherlich ist nichts einfacher als alle wichtigen Unterlagen vor Ort einzureichen und dort die Versicherung abzuschließen. Der Kunde muss nicht die Tarife vergleichen sondern kann alles an Ort und Stelle erledigen. Der größte Vorteil der Autobank ist die Tatsache, dass es die Autohäuser mit einer begrenzten Zahl an Fahrzeugtypen zu tun haben. Dadurch sind auch individuelle Tarife und Sonderangebote möglich. Zusammenfassend kann man also sagen, dass sich die Versicherung beim Autohaus ebenfalls lohnt. Wer sich Wege, Zeit und Mühe sparen möchte, sollte auf jeden Fall auf das Autohaus setzen.
Die dritte und letzte Möglichkeit ist die Direktversicherung, die momentan schwer im Trend zu sein scheint. Mittlerweile schließt ein großer Teil der Kunden ihren Versicherungsvertrag im Internet ab. Kein Wunder, denn schließlich gibt es dort durchschnittlich die günstigsten Tarife und auch die Abwicklung verläuft blitzschnell. Dabei profitieren Internet-Nutzer von den Vergleichsmöglichkeiten die das Internet bietet. Über einen Online-Vergleich können Kunden problemlos die Tarife gegenüberstellen. Ob Teilkaskoversicherung, Vollkaskoversicherung oder Haftpflichtversicherung: Zu jedem Tarif gibt es die passenden Angebote, die Schritt für Schritt überprüft werden können. Wer also PC-Kenntnisse hat und auch gegenüber dem Internet keine Berührungsängste verspürt, sollte zumindest mal einen Vergleich durchgeführt haben.
Am Ende lässt sich feststellen, dass Kunden enorm von den Vergleichsmöglichkeiten profitieren. Während Kunden im Autohaus individuelle Tarife erhalten, liegt der große Vorteil bei der Direktversicherung ganz klar in den günstigen Tarifen und den Vergleichsmöglichkeiten. Bei der Filialversicherung steht der Service im Mittelpunkt.
ausDie wichtigsten Schritte beim Autokauf
Wer sich auf die Suche nach einem neuen Auto macht, muss sich erstmal viele Fragen stellen und diese natürlich auch beantworten. Soll ich mir einen Neuwagen kaufen, oder reicht auch ein Jahreswagen? Soll ich die Versicherung gleich im Autohaus abschließen oder die Tarife in einem Vergleich gegenüberstellen? Und soll ich das neue Auto über einen Kredit finanzieren? Viele Fragen zu denen es auch viele Antworten gibt.
Grundsätzlich sollte man sich selbst fragen, welche Vorteile sich aus einem Neuwagen ergeben. Sicherlich gibt es viele Männer auf der Welt, die einige tausend Euro allein für den Neuwagen-Geruch ausgeben würden. Doch ein neues Auto muss auch mehr zu bieten haben und sollte nich nur gut riechen. Dabei sollte man vor allem auch den eigenen Bedarf im Auge behalten: Brauche ich einen neuen BMW, wenn ich damit nur einmal pro Woche in der Bäckerei Brötchen kaufen gehe? Sicherlich nicht, denn schließlich sollten sich gerade Vielfahrer einen Neuwagen kaufen. Wer nur einige Male pro Woche – oder noch seltener – aus dem Haus geht, wird sicherlich auch mit einem Gebrauchtwagen gut zurecht kommen. Dabei sollte man nochmal klar betonen, welche Vorteile sich aus einem Jahreswagen ergeben.
Grundsätzlich handelt es sich bei einem Jahreswagen um eine Zwischenstufe zwischen Neuwagen und Gebrauchtwagen. Für deutlich weniger Geld gibt es ein Auto, das fast genauso gut ist wie ein Neuwagen. Der einzige Nachteil ist die Tatsache, dass Kunden sich mit dem vorhandenen Sortiment zufriedengeben müssen. Wenn es den Toyota Yaris nur in blauer und roter Lackierung gibt, dann bleibt für den Kunden lediglich der Toyota Yaris in blauer und roter Lackierung.
Beim Thema Finanzierung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eigentlich sollte man das Auto immer bar bezahlen. Damit sind alle Kosten gedeckt, der Kunden zahlt keine Zinsen und muss keinen Kredit aufnehmen. Wer sich jedoch zwischen Leasing und Kredit entscheiden muss, sollte sich auf jeden Fall für den Kredit entscheiden. Obwohl der Kunde hier Zinsen zahlt, halten sich die Kosten für den Kredit deutlich in Grenzen, was man von den Leasing-Angeboten nicht behaupten kann.
Es gibt einige Gründe die gegen das Leasing sprechen. Zum einen geht das Auto nur selten in den Besitz des Leasinggebers über. Zum anderen haben Autofahrer nicht die Möglichkeit das Auto voll auszufahren. Gerade auf Vielfahrer wirkt die Kilometerbegrenzung von 10.000 Kilometern ein wenig abschreckend. Besser ist es also auf die Alternative Kreditfinanzierung zu setzen. Hier können Kunden problemlos ein Angebot bei ihrer Bank vereinbaren oder die Finanzierung über die Autobank abwickeln.
Bei der Autobank können Kunden zudem gleich eine Autoversicherung abschließen. Von dieser Möglichkeit sollten Kunden in jedem Fall Gebrauch machen, denn schließlich sind die Tarife der Autobanken meist problemlos auf den Kunden zugeschnitten. Auf Grund der Tatsache, dass derVersicherer nicht viele Modelle versichern muss, kann er dem Kunden oftmals gute Angebote machen. Alternativ haben Kunden nach wie vor die Möglichkeit über einen Vergleich die günstigsten Angebote rund um die Autoversicherung zu finden. Es gibt also Chancen auf ein günstiges Auto, eine günstige Finanzierung und eine günstige Versicherung.
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