Archiv August 2011
Ausschlüsse in der Kfz-Versicherung
Die Kfz-Versicherung bietet zusammen mit der Vollkaskoversicherung ein umfangreiches und robustes Leistungspaket. Doch bei so viel Leistung gibt es auch einige nachvollziehbare Fälle, in denen der Versicherer die Leistung kürzen oder ganz einstellen darf. Versicherungsnehmer sollten sich vor Vertragsunterschrift über diese Ausnahmen informieren.
Wenn die Versicherung nicht zahlt, ist der Ärger groß. In vielen Fällen führen Missverständnisse und Streitigkeit bis zu den höchsten Instanzen. Oftmals werden Versicherungsnehmern jedoch klar, dass sie nicht genau auf alle Vertragsbedingungen geachtet haben. Schließlich steht in den Vertragsunterlagen die ganze Wahrheit. Dort ist auch vermerkt, in welchen Fällen der Versicherer die Leistung kürzen kann.
Seite der großen Versicherungsreform im Jahr 2008 können Versicherer die Leistungen nicht mehr komplett kürzen, jedoch deutlich streichen. Kunden sollten sich also vorher genau mit den sogenannten Ausschlüssen befassen. Bei den Ausschlüssen handelt es sich um Fälle, in denen der Versicherer das Recht hat die Leistungen zu kürzen. Wer sich die Vertragsunterlagen vor der Unterschrift genau durchliest, vermeidet in der Regel die Missverständnisse und kann sich auch im Schadensfall auf seine Kfz-Versicherung verlassen.
Ausschlüsse betreffen insbesondere die Kaskoversicherung. Dort sind Versicherungsnehmer an bestimmte Pflichten gebunden. Das verletzen dieser Pflichten führt zu einer Leistungskürzung. Dabei sollten sich Versicherte genau ansehen, welche No-go’s es gibt und wie diese sauber umkurvt werden können.
Zu den wichtigsten Ausschlüssen gehört beispielsweise die grobe Fahrlässigkeit. In diesen Bereich fällt beispielsweise der Konsum von Drogen und Alkohol am Steuer. Verursacht ein Autofahrer beispielsweise mit drei Promille einen Unfall, kann er damit rechnen, dass die Leistung in der Versicherung deutlich gekürzt wird. In der Regel zahlt der Versicherer zwar den Haftpflichtschaden der Gegenseite, fordert jedoch in den meisten Fällen den Betrag vom Versicherungsnehmer wieder zurück.
Ein Unfall der durch Vorsatz des Versicherungsnehmer entsteht, wird nie versichert. Ist dem Autofahrer der BMW zu langweilig geworden und wünscht sich dieser stattdessen einen neuen Mercedes und fährt das aktuelle Auto absichtlich zu schrott, wird der mit großer Sicherheit auf den Kosten für eine Neuanschaffung liegen bleiben.
Bei einem Rennen, können Versicherungsnehmer ebenfalls einen Versicherungsschutz vergessen. Dies gilt sowohl bei einem Rennen auf einer Rennstrecke, wie beispielsweise auf dem Nürburgring, aber auch bei illegalen Autorennen. Stellt sich heraus, dass der Versicherungsnehmer an einer dieser Rennen beteiligt war, braucht er nicht mit einem Versicherungsschutz zu rechnen. In diesem Fall geht die Leistung des Versicherers mehr oder wenige flöten.
Auch bei reinen Reifenschäden, zahlt der Versicherer nicht. Sollte das Auto mit den Reifen den Bordstein streifen, müssen Versicherungsnehmer damit rechnen, dass der Versicherer keinen Cent zahlt.
Dasselbe gilt übrigens auch bei Schäden durch Erdbeben, Krisenereignisse und Innere Unruhe. Auch Maßnahmen der Staatsgewalt sind von dieser Regelung betroffen. Abschließend zahlt der Versicherer zudem nicht, wenn es sich um Schäden handelt, die durch Kernenergie entstanden sind.
Zusammenfassend kann man also festhalten, dass es einige Teilbereiche des täglichen Lebens gibt, in denen der Versicherer das Recht hat die Leistung zu kürzen oder komplett zu streichen. Versicherungsnehmer sollten sich vor Vertragsunterschrift über diese Ausnahmen informieren und versuchen diese Einzelfälle zu umschiffen. Atom-Unfälle kann keiner verhindern, doch an illegalen Autorennen muss sich niemand beteiligen.
ausRabatte satt in der Vollkaskoversicherung
Der große Vorteil der Vollkaskoversicherung gegenüber der Teilkasko ist die Möglichkeit, Rabatte abzuräumen. Auch für scheinbar Belangloses wie für eine Bahncard der Deutschen Bahn, gibt es Vergünstigungen auf den Vollkasko-Schutz. Versicherungsnehmer sollten sich also bei einem Wechsel das Ziel setzen, die Rabatte optimal zu nutzen.
Kaum eine Versicherung bietet eine derart große Bandbreite an Vergünstigungen wie die Vollkaskoversicherung. Die Premium-Variante der Kfz Versicherung bietet Versicherungsnehmer eine Reihe von Möglichkeiten wie beispielsweise Rabatte bei einer günstigen Schadenfreiheitsklasse, Rabatte für einen Stellplatz oder aber auch Vergünstigungen für Bahncard- und Jahreskarteninhaber. Höchste Zeit sich also einmal näher anzusehen, wo der Versicherungsnehmer sparen kann. Staut sich im Laufe der Rechnerei eine hohe Zahl an Rabatten an, kann es sein, dass die Vollkaskoversicherung günstiger ausfällt als die Teilkaskoversicherung beim gleichen Anbieter, da Kunden bei der Teilkaskoversicherung grundsätzlich keine Rabatte erhalten.
Der bekannteste Rabatt betrifft die Schadenfreiheitsklasse. Dabei können sich Versicherungsnehmer genau überprüfen, wie teuer sie eigentlich sind. Fahranfänger zahlen dabei zunächst am meisten, können jedoch in den Folgejahren deutlich sparen. Wer bereits mehr als 20 Jahre schadenfrei im Geschäft ist, profitiert von Prozenten in Höhe von nicht mehr als 30%. Das führt zu einem sehr günstigen Tarif, von dem Versicherungsnhemer grundsätzlich profitieren. Dabei haben Versicherungsnehmer auch ausreichend Gelegenheit, diesen günstigen Rabatt auch zu behalten. Mit dem sogenannten Rabattretter erhalten Versicherungsnehmer, die lange schadenfrei Auto gefahren sind, die Möglichkeit sich einige Male pro Jahr einen ,,Freifahrtschein” zu erlauben. Das bedeutet, pro Jahr dürfen Kunden, je nach Versicherer, mindestens einen Schaden melden, ohne im Folgejahr den günstigen Rabatt zu verlieren. Diese Möglichkeit gibt es jedoch nicht nur für erfahrene Autofahrer sondern auch für junge Fahrer. Ab Schadenfreiheitsklasse 4 erhalten Autofahrer für einen Aufpreis den praktischen Rabattschutz, der im wesentlichen die Aufgaben des kostenlosen Rabattretters erfüllt.
Doch Rabatte gibt es nicht nur für schadenfreies Autofahren. Auch für den Stellplatz des eigenen Autos, können Versicherungsnehmer einige Vergünstigungen einheimsen. Der sogenannte Stellplatz-Rabatt gehört zu den praktischsten Rabatten der Kfz-Versicherung. Der große Vorteil ergibt sich nämlich aus der Tatsache, dass Versicherungsnehmer einen großen Einfluss auf diesen Rabattt haben. Schließlich gibt es eine Reihe von Versicherungsnehmer, die eine Garage haben, diese jedoch nicht nutzen, weil sie für einen anderen Zweck verwendet wird. Doch wer eine Vollkaskoversicherung abschließt, sollte schnell die Garage entrümpeln und Platz für den praktischen Rabatt machen. Gerade in der Vollkaskoversicherung ist dieser Rabatt von Bedeutung, da der Versicherer im Schadensfall auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet. Deshalb sollten sich Versicherungsnehmer dazu entscheiden eine Garage auch als solche zu nutzen.
Abschließend gibt es noch für eine Reihe von scheinbar unbedeutenden Kriterien Vergünstigungen. Laut Statistik fahren Eltern und Hausbesitzer wesentlich sicherer als Mieter, die keine Kinder haben. Deshalb gibt es für diese beiden Kriterien auch einen Rabatt im Versicherungstarif. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Sparmöglichkeiten im Rahmen einer Vollkaskoversicherung enorm sind. Der Reiz der Vollkaskoversicherung liegt weniger in den zusätzlichen Leistungen, die der Versicherungsnehmer erhält sondern vielmehr in den zahlreichen Rabatt-Möglichkeiten. Um von diesen Rabatten zu profitieren sollten Kunden ehrliche Angaben machen und falls sich eine Gelegenheit zum Rabatt bietet, diese Gelegenheit auch nutzen.
ausSicher und günstig fahren mit dem Kfz-Rechner
Bei einem Kfz-Rechner gibt es eine Reihe von Daten die von Bedeutung sind. Dabei sollten Kunden vor allem auf die Dinge achten, auf die es wirklich ankommt. Neben den harten Tarifmerkmalen, können Kunden vor allem bei den weichen Tarifmerkmalen und den Rabatten punkten.
Kaum eine Versicherung scheint aus so vielen Variablen und Kriterien zu bestehen wie die Kfz Versicherung. Bereits bei der Berechnung der Haftpflichtversicherung, steigen viele Versicherungsnehmer aus. Doch dabei können Versicherungsnehmer problemlos in einem Vergleich erkennen, welche Kriterien wirklich wichtig sind. Schließlich wird dort auch ausführlich erläutert, weshalb die Information über eine Bahncard besonders wichtig ist. Kunden sollten am besten versuchen die einzelnen Schritte nachzuvollziehen. Besonders wichtig sind dabei die sogenannten harten Tarifmerkmale wie Regional- oder Typklasse.
Grundsätzlich ist die Region von großer Bedeutung. In den Städten ereignen sich in der Regel mehr Unfälle, deshalb ist der Versicherungsschutz auf dem Land meist günstiger als in der Stadt. Jedes Jahr werden die Regionen in Deutschland in verschiedene Klassen eingeteilt. Dabei bilden sich teilweise deutliche Unterschiede in den unterschiedlichen Regionen. Während Bremen beispielsweise der Gewinner des Jahres 2011 war, lagen Nürnberg und München weit abgeschlagen im Mittelfeld.
Doch nicht nur die Regionalklasse ist für die Versicherer von großer Bedeutung, auch das Fahrzeug des Versicherungsnehmers spielt eine entscheidende Rolle. Schließlich können Versicherer am Fahrzeug-Modell erkennen, wie gut die Statistik um das Auto steht. Schadenanfällige Autos und Fahrzeuge, die im vergangenen Jahr in überdurchschnittlich viele Unfälle verwickelt wurden, schlagen dementsprechend in die Kfz-Versicherung ein.
Kunden, die gleich beim Autokauf auf die Typklasse achten möchten, sollten beachten, dass die verschiedenen Fahrzeuge in unterschiedliche Klassen eingeteilt sind. Wer sich bereits vor dem Autokauf einen Überblick verschaffen möchte, kann sich ausführlich im Internet über die unterschiedlichen Klassen die unterschiedlichen Automodelle festlegen. Dabei sollten Versicherungsnehmer grundsätzlich ein Modell wählen, dass in den letzten Jahren besonders unauffälllig war. So lässt sich viel Geld in der Kfz-Versicherung sparen.
Sicherlich ist die Schadenfreiheitsklasse des Versicherungsnehmers ebenfalls von großer Bedeutung. Hier stellt sich nämlich heraus, bei wieviel Prozent der Versicherungsnehmer aktuell steht. Bei einem Einstieg in die Schadenfreiheitsklasse zahlen Kunden meist mehr als 200%. Erst in dem Jahr danach sinken die Beiträge für die Versicherung immer weiter.
Doch neben der Schadenfreiheitsklasse und der Typen- und Regionalklasse gibt es gerade in der Vollkaskoversicherung eine Reihe von Möglichkeiten die Beiträge für die Kfz-Versicherung radikal zu reduzieren. Dabei gibt es für scheinbar jedes Kriterium einen Rabatt. Für eine Garage erhalten Versicherungsnehmer einen Garagen-Rabatt, für Wenigfahrer gibt es den Rabatt für Wenigfahrer und Eltern und Hausbesitzer müssen sowieso weniger Geld für ihre Versicherung zahlen. Kommen diese unterschiedlichen Rabatte zusammen, kann es sogar sein, dass die Vollkaskoversicherung günstiger ausfällt als die Teilkaskoversicherung. Dies liegt einfach an der Tatsache, dass es Rabatte grundsätzlich nur in der Vollkaskoversicherung gibt.
Zusammenfassend kann man also sagen, dass die harten Tarifmerkmale den größten Anteil an der Höhe der Prämie haben. Doch auch die verschiedenen Rabatte sind nicht zu unterschätzen. Kann der Versicherungsnehmer mehrere Rabatte abräumen, muss er deutlich weniger an Beiträgen zahlen. Dabei hilft es übrigens auch die Selbstbeteiligung zu erhöhen um so langfristig günstiger zu fahren.
ausDrei gute Gründe für die Teilkaskoversicherung
Viele Autofahrer stellen sich immer wieder die gleiche Frage: Reicht die Kfz-Haftpflicht aus, oder soll es doch die Teilkaskoversicherung werden? Grundsätzlich gibt es für wenig mehr Beitrag im Monat einen soliden Schutz, der auch bei Schäden durch Marderbisse und Stürme absichert. Im folgenden sind drei gute Gründe für den Wechsel von Haftpflicht zu Teilkasko aufgelistet.
Es ist die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungspflicht für zugelassene Fahrzeuge in Deutschland. Sollte es einmal knallen, sind viele Versicherungsnehmer froh, dass sie die Kfz-Haftpflicht haben und den Schaden nicht aus eigener Tasche zahlen müssen. Doch mit der Haftpflichtversicherung werden lediglich die Schäden am Fahrzeug der gegnerischen Seite reguliert. Hat der Versicherungsnehmer mit seinem Fahrzeug einen Totalschaden, muss er damit rechnen die Kosten komplett aus eigener Tasche zahlen zu müssen.
Viele Versicherungsnehmer spielen daher immer wieder mit dem Gedanken, der Kfz-Haftpflicht eine Teilkaskoversicherung aufzusatteln. Dabei gibt es mehrere gute Gründe, die für den Abschluss der Teilkaskoversicherung sprechen, denn Versicherungsnehmer profitieren von den verschiedenen Leistungen.
Der erste Grund der für eine Teilkaskoversicherung spricht, ist die Absicherung des eigenen Fahrzeugs bei Naturereignissen. Leider kommt es auch in Mitteleuropa immer wieder zu Orkanen, Überschwemmungen und anderen Sturmschäden. In diesem Fall ist die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung unbrauchbar. Stattdessen sollten Versicherungsnehmer auf die Teilkaskoversicherung setzen, die auch Sturmschäden am eigenen Auto mit absichert. Gerade wenn es sich um einen Jahreswagen oder ein neueres Modell handelt, spricht vieles für die Teilkaskoversicherung.
Der zweite Grund für eine Teilkaskoversicherung betrifft die Neuwertentschädigung. Angenommen es kommt wirklich zu dem eben erwähnten Fall: Das Auto wird tatsächlich verschrottet und der Versicherungsnehmer muss damit rechnen, dass das Auto kaum noch reparieren ist. Wie auch bei Hochwasser und Hagel ist die Kfz-Haftpflichtversicherung alleine auch in diesem Falle erstmal wertlos. Die Teilkaskoversicherung hingegen ermöglicht eine Neuwertentschädigung, die oftmals mehr als 6 Monate läuft. Die Zahl der Monate bezeichnet den Zeitraum in dem der Versicherungsnehmer bei einem Totalschaden oder Diebstahl den Neuwert des Fahrzeugs vom Versicherer erhält. Die Laufzeit der Neuwert-Entschädigung hängt maßgeblich vom gewählten Tarif ab. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, je jünger das Auto, desto höher sollte der Tarif ausfallen.
Als dritten Grund könnte man die Absicherung der Innenausstattung bezeichnen. Schließlich verfügen die meisten Autofahrer über ein Navigationsgerät. Da diese Geräte meist mehrere hundert Euro kosten, lohnt es sich die Innenausstattung ausreichend abzusichern. In der Regel ist bei keinem Versicherer eine vollständige Absicherung möglich. Die Innenausstattung kann jedoch bis zu mehreren tausend Euro versichert werden. Dazu gehört beispielsweise das eben erwähnte Navigationsgerät, aber auch CD-Spieler und andere Bestandteile. Wie hoch der Umfang der Absicherung ist, hängt ausschließlich vom gewählten Tarif ab. Wie bei der Neuwertentschädigung gilt auch hier: Je umfangreicher die Innenausstattung ist, desto höher sollte der Versicherungsschutz ausfallen.
Insgesamt kann also gesagt werden, dass mindestens drei Gründe für die Teilkaskoversicherung sprechen. Versicherungsnehmer können beruhigt ihr Fahrzeug fahren und müssen sich keine Gedanken um Schäden durch Sturm oder Blitzeinschlag machen. Die Schäden werden am besten gleich dem Versicherer gemeldet. Handelt es sich um Kaskoschäden wie beispielsweise Diebstahl, ist der Versicherungsnehmer dazu verpflichtet dem Versicherer umgehend den Schaden zu melden. So kann auch eine zügige Schadensregulierung gewährleistet werden.
ausMit Vollgas zur Autoversicherung
Kaum eine Versicherung ist so beliebt und gleichzeitig so notwendig wie die Kfz Versicherung. Seit über 70 Jahren ist die Versicherung in Deutschland für jedes zugelassene Auto Pflicht. Dabei haben Kunden oftmals die Wahl zwischen Vollkasko, Teilkasko und der gesetzlich verpflichtenden Haftpflicht.
Kaum ist das Traum Auto gefunden, stellt sich die nächste Frage nach der richtigen Versicherung für das Fahrzeug. Schließlich darf kein Auto in Deutschland ohne Versicherung zugelassen werden. Doch welche Möglichkeiten gibt es für den Autofahrer? Haftpflichtversicherung, Teilkaskoversicherung oder doch lieber Vollkaskoversicherung? Der Kunde hat die Qual der Wahl, sollte sich jedoch an gewisse Richtlinien halten. Ob ein Gebrauchtwagen mit einem Wert in Höhe von 1.500 eine Vollkaskoversicherung ist dem Autofahrer überlassen. Was jedoch feststeht, ist dass für jeden Neuwagen eine Vollkaskoversicherung unbedingt notwendig ist. Der Autofahrer risikiert ansonsten einen großen Werteverlust, sollte das Auto einmal gestohlen oder zu Schrott gefahren werden.
Um genau zu wissen welche Versicherung am besten ist, sollten sich Kunden die einzelnen Tarife genauer ansehen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Mindestvoraussetzung um an Straßenverkehr teilzunehmen. Bei einer zusätzlichen Kaskoversicherung haben Kunden nicht entweder eine Kfz-Haftpflichtversicherung oder eine Kaskoversicherung sondern eine Haftpflichtversicherung plus Kasko. Eine Kfz-Haftpflicht ist also eine Versicherung, die der Versicherungsnehmer immer und zu jeder Zeit haben muss um am Straßenverkehr teilzunehmen.
Die Haftpflichtversicherung sichert Schäden ab, die der Autofahrer an Eigentum von Dritten verursacht. Dabei kann es sich entweder um Personenschäden, Vermögens- oder Sachschäden handeln. In der Regel ist der Versicherungsnehmer mit einer Deckungssumme in Höhe von 100 Mio. Euro ausgerüstet, damit im Schadensfall alle Ansprüche befriedigt werden und alle diese drei Bereiche abgedeckt werden können.
Wem das noch nicht genug ist, kann sich die Teilkaskoversicherung näher ansehen. Hier wird der Schutz auf das eigene Auto erweitert. Sollte es beispielsweise zu schweren Hagelschauen, zu Stürmen, Lawinen, Bränden oder Blitzeinschlag kommen, ist das eigene Auto vor diesen Naturgewalten abgesichert. Dasselbe gilt bei Tierunfällen und Tierbisse. Dabei profitiert der Kunde oftmals von einer praktischen Neuwertentschädigung. Damit kann sich der Versicherungsnehmer auch sicher sein, dass das Fahrzeug bei einem Totalschaden oder Diebstahl ausreichend geschützt ist.
Die Vollkaskoversicherung ist letztendlich die Versicherung, die den größtmöglichen Schutz bietet. Versicherungsnehmer profitieren von verschiedenen Sonderleistungen, die es so in der Teilkaskoversicherung nicht gibt. Zum einen enthält die Vollkaskoversicherung alle Leistungen einer Teilkaskoversicherung. Zusätzlich verzichtet der Versicherer bei Schäden auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Irren ist menschlich und um diese menschliche Schwäche abzusichern sollten Kunden grundsätzlich die Vollkaskoversicherung auswählen. Gerade bei einem Neuwagen ist dieser Voll-Schutz unersetzlich. Neben dem Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit profitieren Kunden jedoch auch von einem erweiterten Schutz bei Vandalismus, also mutwilliger Zerstörung des Fahrzeugs durch Dritte. Auch im Falle von Fahrerflucht müssen sich Kunden mit Vollkasko keine Sorgen um die Kostenerstattung machen.
Insgesamt haben Kunden also verschiedene Möglichkeiten um ihr Auto abzusichern. Versicherungsnehmer sollten jedoch darauf achten, dass insbesondere bei Neuwagen ein Premium-Tarif in der Vollkaskoversicherung besonders wertvoll sein kann. Auch auf bestimmte Komponenten wie eine hohe Laufzeit in der Neuwertentschädigung sind besonders wichtig für den Versicherungsnehmer. Bei einem Vergleich im Internet erhält der Kunde meist den schnellen und sicheren Überblick.
ausDie Neuwertentschädigung in der Kaskoversicherung
Viele Autofahrer verzichten auf einen Gebrauchtwagen, wenn es alternativ einen günstigen Neuwagen zu kaufen gibt. Schließlich profitieren Kunden von einem Kilometerstand von 0 und günstigeren Versicherungsprämien. Doch was passiert, wenn es mal zu einem Totalschaden kommt, oder das Auto gestohlen wird? In diesem Fall springt die Kaskoversicherung ein. Für Neuwagen-Fahrer ist der Rundumschutz also unverzichtbar.
Alles neu so lange wie möglich? Was beim Eigenheim oder der neuen Stereo-Anlage gilt, ist beim Auto der größte Wunsch vieler Fahrzeughalter. Gerade Autofans wünschen sich einen dauerhaften Dufterfrischer mit der Sorte Neuwagengeruch. Tatsächlich kann es sich sowohl steuerlich, als auch bezüglich der Versicherung auszahlen, wenn man sich einen Neuwagen kauft. Doch was passiert, wenn das Auto nach wenigen Monaten reif für den Schrottplatz ist, oder sogar gestohlen wird? Viele Versicherer haben auf dieses Problem schon längst eine Antwort gefunden. Die Neuwertentschädigung ist Bestandteil der Teilkaskoversicherung und für viele Autofahrer unverzichtbar.
Grundsätzlich empfehlen Experten für jeden Neuwagen eine Kaskoversicherung. Sicherlich nicht verwunderlich, denn eine Kfz-Haftpflichtversicherung reicht in der Regel nicht aus. Ein Grund für diese Argumentation ist die Neuwertentschädigung. Mit dieser Zusatzleistung erhalten Versicherungsnehmer den Neuwert ihres Fahrzeugs für den angegebenen Zeitraum ausbezahlt. Doch was muss passieren, dass Kunden ein Recht auf diese Neuwertentschädigung haben? Reicht ein Kratzer im Lack und eine verbeulte Karosserie aus, damit der Neuwert ausgezahlt wird?
Tatsächlich stellen sich im Rahmen dieser Zusatzleistung einige wichtige Fragen. Dabei gibt es ziemlich genau zwei Fälle, in denen die Neuwertentschädigung des Versicherers wirklich greift. Der eine Fall betrifft den Totalschaden, den ein Fahrzeug während auf der Straße erleiden kann, der zweite Fall trifft ein, wenn das Fahrzeug gestohlen wird und nicht mehr aufzufinden ist.
Gerade bei größeren Unfällen kann es immer wieder zu größeren Verbeulungen in der Karosserie kommen. Wenn das eigene Auto dann nicht mehr zu retten ist, verzichten Versicherer auf eine Schadensregulierung und zahlen den Neuwert des Fahrzeugs aus. Grundsätzlich muss das Auto völlig unbrauchbar sein und die Kosten für Reparatur müssten mehr als die Hälfte des Neuwertes betragen.
Sollte es einmal zu einem solchen Schaden kommen, sind Versicherungsnehmer dazu verpflichtet den Schaden umgehend zu melden. Gerade bei Kaskoschäden kommt es auf Stunden an. Sollte das Fahrzeug von Hochwasser davongetragen worden sein, sollte der Versicherte nicht versuchen das Auto selbstständig zu bergen, geschweige denn versuchen anspringen zu lassen. Schließlich kann es in solchen Fällen zu einem Wasserschlag kommen. In diesem Fall erlischt jede Leistung des Versicherers. Die Schadensmeldung sollte entweder telefonisch oder per Internet erfolgen.
Bei einem Diebstahl sind Versicherte ebenfalls dazu verpflichtet den Schaden so schnell wie möglich dem Versicherer mitzuteilen. In diesem Fall muss der Versicherte auch die Polizei benachrichtigen. Grundsätzlich lässt sich an dieser Stelle nur noch einmal betonen, dass sich Versicherungsbetrug nicht auszahlt. In den Versicherungsgesellschaften beschäftigen sich ganze Abteilungen mit der Wahrheitsfindung.
Die Neuwertentschädigung bei Totalschaden oder Diebstahl läuft bei den meisten Versicherern zwischen 6 und 24 Monaten, je nach gewähltem Tarif. Grundsätzlich ist die Laufzeit bei Diebstahl deutlich kürzer als bei einem Totalschaden. Bei Neuwagen sollten Versicherungsnehmer grundsätzlich den Premium-Schutz in der Vollkaskoversicherung auswählen.
ausVersicherungsschutz zu Fasching
Für die einen ist es fast so lästig wie ein kalter Winter, für andere ist es die fünfte Jahreszeit. Die Rede ist vom Fasching, Karneval und Fastnacht. Doch gerade in dieser Jahreszeit sind viele Versicherungsnehmer unachtsam mit ihrem Hab und Gut. Gerade bei der Autoversicherung sollten Kunden wissen, welcher Schutz notwendig ist.
Einige können den Start der Saison kaum abwarten. Gerade im Westen Deutschlands ist der Monat Februar meist die Jecken-, Hexen-, und Narrenzeit. Wenn Karneval, Fasching oder Fastnacht über Deutschland hinüberzieht, gibt es nicht nur schöne Stunden sondern auch oft jede Menge anzeigen auf Grund von Diebstahl Vandalismus und anderen Gründen. Um hier vorzubeugen sollte man, bevor man sich ins Getümmel stürzt, einmal darüber klar werden, welche Versicherung für welche Situation benötigt wird und in welchem Fall die Versicherung auf keinen Fall zahlt. Gerade im Rahmen der Kfz-Versicherung ist es besonders wichtig zu wissen, wie ich in der Narrenzeit abgesichert bin.
Grundsätzlich empfehlen alle Experten einheitlich eine Vollkasko-Versicherung für Neuwagen. Doch aus verschiedenen Gründen sind einige Versicherungsnehmer nicht dazu bereit ihr Fahrzeug mit dem umfangreichsten Schutz auszustatten. Doch gerade ein neues Auto ist für viele Diebe und Vandalisten immer wieder eine große Versuchung. Um also auch gefahrlos und abgesichert durch die Narrenzeit zu kommen, ist es sicherlich hilfreich eine Kaskoversicherung abgeschlossen zu haben.
Wer morgens bzw. nachmittags fröhlich zum Umzug fährt, sollte das Auto an einen sicheren Ort abstellen und abschließen. Sollte das Auto beschädigt werden, springt in der Regel die Vollkaskoversicherung ein. Doch wenn der Autofahrer Schuld an dem Schaden hat, muss er diesen in der Regel aus eigener Tasche bezahlen. Mit der Vollkaskoversicherung bleiben Autofahrer von dieser Verantwortung verschont und können die Regulierung bequem der Versicherung überlassen. Schließlich verzichtet der Versicherer bei der Vollkaskoversicherung auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit.
Sollte das Auto gestohlen werden, greift auch der Schutz der Kaskoversicherung. In diesem Fall kommt es darauf an, wie lange der Versicherungsnehmer Anspruch auf eine Neuwert-Entschädigung hat. In der Regel liegt der Zeitraum bei 12 bis 18 Monaten in der Kaskoversicherung. Das bedeutet, sollte das Fahrzeug auch ein Jahr nach Zulassung zerstört bzw. gestohlen werden, kann sich der Versicherungsnehmer den Kaufpreis eines Neuwagens auszahlen lassen. In der Regel hängt es vom gewählten Tarif ab, wie lange der Zeitraum für die Neuwertentschädigung läuft. In Premium-Tarifen kann der Zeitraum bis zu 2 Jahre betragen.
In der fünften Jahreszeit wird nicht nur geschunkelt und gesungen sondern oftmals auch viel bis sehr viel Alkohol getrunken. Hier verstehen die Versicherer in der Regel keinen Spaß, denn die meisten Gesellschaften erwähnen bereits auf ihrer Webseite ausdrücklich, dass die Kaskoversicherung im Falle von Alkohol- bzw. Drogengenuss am Steuer nicht greift. Dabei zählt auch das Argument der groben Fahrlässigkeit nicht mehr.
Sollte der Versicherungsnehmer mit Drogen hinter dem Steuer erwischt worden sein, droht nicht nur eine Anzeige und möglicherweise auch der Führerschein-Entzug sondern auch eine Vertragsstrafe der Versicherung und eine Leistungskürzung in der Schadensregulierung. Es lohnt sich also, mit 0 Promille hinter das Steuer zu setzen und somit sich und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen. Weitere Informationen zur Schadensregulierung im Kaskofall erhalten Kunden auf den Webseiten ihres Versicherers.
ausWege zu einer günstigen Kfz-Versicherung
Viele Wege führen nach Rom – und zur Kfz-Versicherung. Mittlerweile gibt es mit dem Internet viele Möglichkeiten um sich über die neusten Tarife zu informieren. Der Internet-Nutzer kann sowohl auf den Webseiten der Versicherer nachsehen, als auch selbst vergleichen und die Ergebnisse von unabhängigen Testern ansehen.
Beim Abschluss einer Kfz-Versicherung haben Versicherungsnehmer mit dem Internet mittlerweile eine Fülle an Informationsmöglichkeiten. Während vor einigen Jahrzehnten der Versicherungsnehmer sich ein Flyer in der nächsten Filiale holen musste oder sich zu jedem einzelnen Angebot beraten lassen musste, hat sich mit den Direktversicherern und gerade mit dem Ausbreiten von Hochgeschwindigkeit-Internet vieles vereinfacht. Der Kunde muss zum Abschluss einer Versicherung teilweise überhaupt gar nicht das Haus mehr verlassen und kommt trotzdem an ein gutes Angebot. Der Schlüssel liegt in den Informationsmöglichkeiten, die dem Internet-Nutzer zur Verfügung stehen. Wer diese Wege richtig für sich nutzt, kommt schnell an ein günstiges und umfangreiches Angebot.
Zunächst ist es einmal wichtig zu wissen, was man überhaupt sucht. Wer eine Versicherung für sein neues Auto möchte oder den Anbieter wechseln will, sollte sich zunächst auf den Webseiten der einzelnen Versicherer schlau machen. Dort verzichten die Anbieter nämlich zunächst einmal auf komplizierte Vertragstexte und haben für Kunden meist eine Übersicht erstellt die leicht zu lesen ist. Hier kann der Kunde auf einen Blick erkennen was das Angebot hergibt.
Wer nicht allzuviel Zeit mit dem Suchen auf einzelnen Seiten verschwenden möchte, hat mit dem Internet Vergleich die Möglichkeit die unterschiedlichen Angebote auf einen Blick zu sehen. Bei der Autoversicherung füllt der Nutzer ein Online-Formular zu wichtigen Angaben wie beispielsweise Wohnort, Schadenfreiheitsklasse, Alter usw. Aus und erhält dann schließlich auf einer großen Übersichtsseite die günstigsten Ergebnisse.
Der Versicherungs-Vergleich erleichtert eine Menge, denn während der Blick auf die Webseiten der Versicherer recht langwierig ist, spart der Kunde beim Versicherungs-Vergleich deutlich Zeit. Beim durchforsten der Ergebnisse sollte sich der Kunde jedoch nicht nur von der Prämienhöhe beeindrucken lassen sondern auch den Vertrag selbst auf Herz und Nieren prüfen. Zahlt die Kaskoversicherung bei allen Tierschäden oder nur bei Haarwild? Welche zusätzlichen Leistungen umfassen die Vollkaskoversicherung? Diese und andere Fragen sollte sich der Internet-Nutzer merken und die einzelnen Angebote auf diese Leistungen hin überprüfen.
Neben dem Internet-Vergleich auf verschiedenen Seiten gibt es auch unabhängige Institute und Zeitschriften, die die Leistung der verschiedenen Versicherer immer wieder unter die Lupe nehmen. Allen voran ist hier Stiftung Warentest, die jedes Jahr die Tarife der einzelnen Versicherer genauer ansieht und vergleicht. Das was der Nutzer also im Internet macht, erledigt die Stiftung Warentest in umfangreichen Überprüfungen.
Die Tests bei Stiftung Warentest und anderen Magazinen wie AutoMotorBild werden in unterschiedlichen Kategorien durchgeführt. Das liegt schlichtweg daran, dass auch die Versicherer ihre Angebote in unterschiedliche Tarife gliedert. So gibt es beispielsweise ein Vergleich der Basis-Tarife und ein Vergleich der Premium-Tarife.
Insgesamt kann man jedoch sagen, dass sich alle drei Möglichkeiten lohnen. Bei den Anbietern selbst erhält der Besucher alle Infos auf einen Blick, bei einem Internet-Vergleich erhält der Internet-Nutzer eine individuelle Gegenüberstellung und bei Stiftung Warentest kann der Nutzer von einem professionellen und unabhängigen Test profitieren.
ausDirektversicherer in der Kfz-Versicherung
Der Vertrieb von Versicherungen auf dem direkten Weg bietet sowohl dem Versicherer, als auch dem Kunden viele Vorteile. Schließlich wird hier deutlich, dass beide Seiten viel sparen können, denn die Kosten die der Versicherer spart, gibt er an den Kunden weiter.
Viele Jahrzehnte war das Prinzip klar: Der Versicherer beauftragt einen Vertreter der bei abgeschlossenen Verträgen mit einer Provision belohnt wird. Aus diesem Grund hat der Begriff des Vertreters in der westlichen Welt oftmals eine negative Konnotation, da viele Verbraucher der Meinung sind, ein Vertreter handele grundsätzlich immer im eigenen Interesse, ganz egal wie die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers sind.
Ob diese Annahme zutrifft oder nicht, kann jeder für sich selbst entscheiden. Tatsache ist, dass viele Versicherer für ihre Kunden im Laufe der letzten Jahrzehnte Alternativen gefunden haben. Spätestens als das Telefon weit verbreitet wurde, sahen Versicherer die Möglichkeit ihre Produkte ohne Zwischenhändler an den Mann zu bringen. Dies sparte dem Verbraucher viele Fragen und dem Versicherer die Provision. Die Mitarbeiter der Versicherungsgesellschaften konnten direkt mit dem Versicherungsnehmer in Kontakt treten und einen Versicherungsvertrag anbieten.
Heute unterscheidet man bei den Erstversicherern zwischen dem Filialvertrieb und dem Direktvertrieb. Das Prinzip lässt sich auch mit den Banken vergleichen, die Girokonten direkt vertreiben ohne Filiale und Girokonten mit Schalter-Service. Die Kostenvorteile sind in beiden Branchen gleich: Der Versicherer kann sich die teuren Kosten für die Filialen sparen und muss auch keine Vertreter bezahlen. Der Kostenvorteil wird an den Versicherungsnehmer weitergeleitet.
Während vor einigen Jahrzehnten das Telefon zum Vertrieb der Versicherungen verwendet wurde, ist es heute fast ausschließlich das Internet. Da mittlerweile mehr als die Hälfte aller Haushalte mit einer Internet-Verbindung ausgestattet ist, möchten immer weniger Versicherungsgesellschaften auf diesen Vertriebs-Kanal verzichten, zumal es für den Kunden sehr einfach zu erreichen ist. Es bleibt also nur noch die Frage: Welche Vorteile gibt es für den Kunden?
Zunächst einmal sollte man sich den Vertriebsweg genauer ansehen. Der Versicherer bietet seine Produkte auf der hauseigenen Webseite oder auf einer externen Seite an. Internet-Surfer können sich die Angebote genau ansehen und sich dabei so viel Zeit wie möglich lassen. Hier bleibt der Versicherungsnehmer unabhängig in seiner Entscheidung und kann sich auch alle kleingedruckten Passagen im Vertrag durchlesen. Diese Freiheit gibt dem Kunden eine Menge Vorteile, denn viele Kunden verspüren einen gewissen Druck, wenn sie den Versicherungsvertrag bei einem Vertreter abschließen. Dieses Gefühl gehört jedoch mit der Direktversicherung der Vergangenheit an.
Wer die Versicherung abschließen möchte, hat gleich auf der Webseite des Versicherers die Gelegenheit dazu. Schließlich führt der Weg durch eine Reihe von Formularen, die der Versicherungsnehmer ausfüllen kann. Mit abschicken der Unterlagen fordert der Kunde entweder die Unterlagen an oder schließt direkt den Vertrag ab. Wer eine Kfz-Versicherung per Internet abschließt, kann bei seinem Versicherungsvertrag von einem attraktiven Internet-Rabatt profitieren.
Abschließend kann man also nur noch mal betonen, wieviel Sinn es macht, online einen Versicherungsvertrag zu unterschreiben. Schließlich ist es gerade in der Kfz-Versicherung wichtig, das Auto so schnell wie möglich zulassen zu können. Mit der Direktversicherung ist es meist nur eine Frage von Stunden bzw. Tage.
ausVergleich von Vollkasko und Teilkasko
Viele Versicherungsnehmer fragen sich bei einer neuen Assekuranz, ob der Unterschied zwischen Teilkasko und Vollkasko wirklich so gewaltig ist. Lohnt es sich ein wenig mehr für eine Vollkaskoversicherung auszugeben? Und ob, denn der Versicherungsnehmer kann gerade Neuwagen umfangreich mit einer entsprechenden Vollkaskoversicherung schützen
Ob Vollkasko oder Teilkasko: Viele Versicherungsnehmer tun sich mit dieser Entscheidung sehr schwer. Dabei gibt es sowohl Gründe die für eine Teilkaskoversicherung sprechen, als auch eine Menge guter Argumente für den Rundum-Schutz der Vollkaskoversicherung. Zunächst sollte man vorwegnehmen, dass die Vollkaskoversicherung in der Regel alle Leistungen einer Teilkaskoversicherung enthält. Daher fragen sich viele Versicherungsnehmer: Ist eine Teilkasko ohne Vollkasko überhaupt notwendig? Dies kommt vor allem auf das Auto an, denn in vielen Fällen empfehlen Versicherer ihren Kunden bei Neuwagen eine Vollkaskoversicherung. Doch um zu erfahren, welche Wahl die bessere ist, lohnt sich ein Blick auf den Leistungskatalog einer typischen Kaskoversicherung.
Die Teilkaskoversicherung gilt als logische Erweiterung der Kfz-Haftpflichtversicherung. Während die Haftpflicht in den meisten Ländern Europas vorgeschrieben ist, wird den Autofahrern die Wahl überlassen, ob sie ihrem Schutz noch eine zusätzliche Kaskoversicherung hinzufügen möchten. Auf den ersten und zweiten Blick macht die Entscheidung Sinn denn mit der Haftpflichtversicherung werden lediglich die Ansprüche von Dritten befriedigt. Die Teilkaskoversicherung sichert jedoch auch Schäden am Fahrzeug des Versicherungsnehmers ab.
Gerade dann wenn man einige tausend Euro für einen guten Gebrauchtwagen ausgegeben hat, möchte man sich nicht mit einer Kfz-Haftpflichtversicherung zufriedengeben. Schließlich ist der Versicherungsnehmer mit der Schadensregulierung am eigenen Fahrzeug auf sich allein gestellt, sollte er nur über eine Kfz-Haftpflicht verfügen. Aus diesem Grund sollten Versicherungsnehmer grundsätzlich auf eine Teilkaskoversicherung setzen.
Der Leistungskatalog der Teilkasko umfasst eine Reihe von Leistungen, die sich kurz- aber auch langfristig auszahlen. Zum einen sind mit der Teilkasko die meisten Naturgewalten abgesichert. Bei Überschwemmung, Orkan oder Lawine müssen sich Versicherungsnehmer also keine zu großen Sorgen um ihr Auto machen.
Ähnlich sieht es bei Tierschäden aus. Sollte ein Reh vor das Auto laufen, kann sich der Versicherungsnehmer beruhigen, denn auch hier springt die Teilkaskoversicherung ein. Dasselbe gilt auch bei Marderbissen. Marder sind lediglich bei Zoobesuchern und weniger bei Autofahrern beliebt, da diese immer wieder die Unterseite eines Fahrzeugs beschädigen. Aus diesem Grund sind auch Tierbisse im Rahmen einer Teilkasko abgesichert.
Kommt es zum Fahrzeug selbst und zur Innenausstattung eines Fahrzeugs, müssen sich Versicherungsnehmer im Rahmen der Teilkasko auch keine großen Sorgen machen. In der Regel bekommt der Versicherungsnehmer mindestens 6 Monate nach Zulassung bei Diebstahl den Neuwert des Fahrzeugs ausbezahlt. Dasselbe gilt auch bei einem Totalschaden. Sollte ein Teil der Innenausstattung gestohlen werden, übernimmt der Versicherer die Kosten für die neuen Teile in der Regel.
Die Vollkaskoversicherung umfasst die genannten Leistungen und noch einige wichtige mehr. Dazu gehört beispielsweise eine umfangreiche Absicherung im Falle von Vandalismus. In diesem Fall wirkt die Teilkaskoversicherung nicht. Auch nicht im Falle von grober Fahrlässigkeit. Insgesamt kann also gesagt werden, dass sich gerade bei einem Neuwagen die Vollkaskoversicherung auszahlt. Mutwillige Zerstörung kann nie ganz ausgeschlossen werden, genauso die Fehler des Versicherungsnehmers.
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